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Was tun bei Vitaminmangel?

Was sind Vitamine?

Vitamine sind lebensnotwendige Stoffe und wertvolle Helfer bei vielen Vorgängen in unserem Organismus. Der menschliche Organismus ist nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen in der Lage, Vitamine selbst herzustellen. So führt beispielsweise eine UV-Bestrahlung der Haut, wie es im Freien bei Sonnenschein der Fall ist, zur Bildung einer Vorstufe von Vitamin D. Ansonsten ist der Körper auf die Nahrung angewiesen, mit welcher der größte Teil der Vitamine aufgenommen wird. Einige Vitamine werden aber auch von den Darmbakterien hergestellt und in einer für den Menschen aufnehmbaren Form in den Darm ausgeschüttet.

Vitamine sind für die Blutbildung, dem Stoffwechsel und dem Immun- und Nervensystem verantwortlich. Als lebensnotwendige Nährstoffe greifen Vitamine, selbst in kleinen Mengen, in unserem Stoffwechsel ein. Zum Beispiel sind sie für die Zellbindung und den Zellschutz sowie für Augen, Haut und Bindegewebe unentbehrlich. Sie haben Bedeutung für die Fortpflanzung und für die Abwehr von Krankheitserregern. Vitamine sind Nähr-, Schutz- und Wirkstoffe zugleich. Es liegt auf der Hand, dass eine geregelte Vitaminzufuhr die Grundlage für eine stabile Gesundheit sowie die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit ist.

Was tun bei Vitaminmangel?


Vitaminmangel in unserer Überflussgesellschaft ist ein Problem unserer Zeit. Sich über die persönliche Situation klar zu werden, ist ein erster Schritt zur Lösung. Die Ursachen für Vitaminmangel sind vielfältig. Eine der häufigsten ist in unserer heutigen, oft denaturierenden Ernährung zu suchen. Fast Food und Fertigprodukte bestimmen vielfach den Alltag. Auch eine reduzierte Nahrungszufuhr, etwa bei Diäten oder Magersucht, kann zur Vitaminunterversorgung führen. Ähnlich negativ können sich die veränderten Essgewohnheiten im Alter auswirken, wie Appetitlosigkeit und Kauprobleme.

Ein anhaltender Vitaminmangel kann oftmals viele Funktionen unseres Körpers negativ beeinflussen. Defizite bei der Versorgung mit den Vitaminen C und E schwächen oft unsere Schutzsysteme, was die Infektanfälligkeit verstärkt. Wenn z.B. Haut - und Schleimhautfunktionen durch Vitamin A Mangel gestört sind, wird ihre Immunfunktion beeinträchtigt. Die Haut wird trocken, rissig und altert schneller, zudem nimmt das Allergierisiko zu. Bei einem B - Vitaminmangel kann es z. B. in Verbindung mit Biotin - und Pantothensäuremangel zu Störungen des Hautbildes und Haarwuchses kommen. Besonders in Zeiten der Ansteckungsgefahr sollten wir auf eine geregelte Vitaminzufuhr achten. Ein starkes Immunsystem schützt am besten vor Erkältungen.

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